Vorbereitung auf die Haartransplantation: Die 14-Tage-Checkliste
Was Sie in den zwei Wochen vor der Haartransplantation tun und lassen sollten: Medikamente, Alkohol, Rauchen, Haarschnitt und der Behandlungstag.
Warum die Vorbereitung Ihr Ergebnis mitbestimmt
Eine gute Einheilung beginnt vor dem Eingriff: Durchblutung, Gerinnung und der Zustand der Kopfhaut am Behandlungstag hängen direkt davon ab, was Sie in den zwei Wochen davor tun. Die gute Nachricht: Die Liste ist kurz und gut planbar.
14 bis 7 Tage vorher
Besprechen Sie dauerhafte Medikamente mit uns, insbesondere Blutverdünner; ob und wie pausiert wird, entscheidet immer der verordnende Arzt, nie der Patient allein. Reduzieren Sie das Rauchen so weit wie möglich, denn Nikotin verengt die Gefäße und verschlechtert die Versorgung der Follikel. Verzichten Sie auf neue Haarwuchsmittel oder Kopfhaut-Experimente; die Kopfhaut soll am Behandlungstag reizfrei sein.
Die letzten 7 Tage
Kein Aspirin oder andere gerinnungshemmende Schmerzmittel ohne Rücksprache, keine hochdosierten Vitamin-E- oder Omega-Präparate, ab drei Tage vorher kein Alkohol. Schneiden Sie die Haare nicht selbst: Die richtige Länge für Entnahme und Planung stellen wir am Behandlungstag ein, auch bei der unrasierten Variante. Schlafen Sie in der letzten Woche ausreichend und trinken Sie genug Wasser.
Der Abend davor und der Behandlungstag
Waschen Sie die Haare am Morgen gründlich mit Ihrem normalen Shampoo, ohne Gel, Spray oder Puder. Frühstücken Sie normal, verzichten Sie aber auf Kaffee im Übermaß. Ziehen Sie ein Hemd oder eine Jacke mit Knöpfen oder Reißverschluss an, damit beim Umziehen nichts über den Kopf muss. Planen Sie die Heimfahrt ohne eigenes Auto und den restlichen Tag ohne Termine.
Was Sie mental erwarten dürfen
Der Eingriff läuft unter örtlicher Betäubung, dauert je nach Graftzahl mehrere Stunden und ist gut auszuhalten: Bei uns sind Sie an Ihrem Behandlungstag der einzige Patient. Alles, was nach dem Eingriff zählt, steht im Nachsorge-Ratgeber. Offene Fragen zur persönlichen Vorbereitung klären wir bei der kostenlosen Haaranalyse und im Aufklärungsgespräch, individuell für Ihren Gesundheitszustand.
Rechtliche Hinweise: Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. Individuelle Eignung, Risiken und Erfolgsaussichten klärt ausschließlich das persönliche Beratungsgespräch.